Kochen mit dem Thermomix

Schon vor einiger Zeit habe ich das erste Mal mit einem Thermomix gekocht.
Jetzt habe ich es wieder gemacht. Zusammen mit Claudia Leinhos buk und kochte ich verschiedene Gerichte. Am Ende des Abends war ich unglaublich satt, habe viele neue Rezepte kennengelernt, die ich euch heute zeigen will, und probierte einiges am Thermomix aus.
Es ist ziemlich spannend, wie viele Funktionen Vorwerk in einem Gerät verbunden hat.



Wir breiteten gemeinsam einen Rohkostsalat, eine Suppe, Nudeln und ein Hefebrot (gut für Partys geeignet) zu. So hab ich so ziemlich alle Funktionen des Geräts kennenlernen können.
Claudia besitzt schon seit einiger Zeit einen Thermomix und kennt sich super aus. Oft gibt sie Kochabende und zeigt Interessierten, was mit dem Thermomix alles möglich ist. 
Ich bin froh euch die gelungenen Ergebnisse des Abends zu zeigen. Ich bin überrascht, wie vielseitig das Gerät ist. Nicht jeder besitzt einen Thermomix. Ich habe Rezepte aufgeschrieben, wie man die Gerichte ähnlich zubereiten kann, ohne das Gerät zu haben. 


Rezept für Rohkostsalat:
Zutaten:
400g Äpfel
250g Möhren
25g Rapsöl
20g Zitronensaft
1/4TL Salz

Zubereitung mit Thermomix:
Alles in den Thermomix geben und auf Stufe sechs 45 Sekunden verkleinern. Dann abschmecken und servieren.

Zubereitung ohne Thermomix:
Äpfel fein schneiden, Möhren raspeln und mit Öl, Saft und Gewürzen abschmecken. Ich würde weniger Öl nehmen, weil es sich nicht so gut verteilt, wie im Thermomix.

Wer möchte kann auch noch Nüsse oder Rosinen hinzufügen.


Rezept für Zucchinisuppe:
Zutaten:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
500g Zucchini
500ml Wasser
1Tl Gemüsebrühe
40g geriebenen Käse

Zubereitung mit Thermomix:
Zwiebeln und Knoblauch drei Sekunden auf Stufe fünf zerkleinern.
Dann die grob geschnittene Zucchini mit Wasser, Gemüsebrühe und evt Salz und Pfeffer in den Thermomix geben. 15 Minuten bei 100 Grad auf Stufe eins kochen lassen.
Anschließend den Käse zugeben und eine Minute pürieren. Dazu erst Stufe vier einstellen und langsam auf Stufe acht erhöhen.

Zubereitung ohne Termomix:
Zwiebeln und Knoblauch fein schneiden und in einem Topf andünsten. Zucchini, Wasser und Brühe zugeben. Alles etwa 15 Minuten kochen lassen. Käse zugeben und alles pürieren.


Auch Nudeln kann man in dem Thermomix kochen. Ich fand es faszinierend, dass man nur das Wasser erhitzen musste und dann die Spaghetti hineingegeben hat. Von ganz allein rührte das Gerät um und zog so die langen Nudeln hinunter. Dann konnten wir die Küche verlassen und gemütlich auf der Terrasse quatschen. Nach zirka 10 Minuten meldete sich der Thermomix. Die Nudeln waren fertig.


Rezept für Hefebrot:
Zutaten:
160ml Milch
1/2 Würfel Hefe
1/2 TL Zucker
300g Mehl
30g Öl
1TL Salz
Basilikumpesto (etwa aus Basilikum, Knoblauch, Olivenöl, Salz, Parmesankäse, Pinienkernen)

Zubereitung mit Thermomix:
Milch, Hefe und Zucker in den Mixtopf geben. Zwei Minuten bei 37 Grad auf Stufe zwei erwärmen.
Mehl, Öl und Salz zugeben. Alles zwei Minuten kneten lassen.
Auf einem Backblech oder in einer Schüssel abgedeckt etwa 50 Minuten gehen lassen.
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
Den Teig rechteckig ausrollen, mit dem Pesto bestreichen und von der längeren Seite aufrollen. Die Rolle auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backbleck legen. Die Rolle etwa alle vier Zentimeter schräg mit einer Schere einschneiden. Die Teigabschnitte abwechselnd nach rechts und links legen, sodass es aussieht wie eine Ähre. Das gefüllte Brot mit etwas Milch bestreichen und nochmals 15 Minuten gehen lassen. Nun zirka 30 Minuten backen, bis es gold braun ist.

Zubereitung ohne Thermomix:
Milch in einem Topf erwärmen. Hefe und Zucker so lange unterrühren bis keine Klumpen mehr zu sehen sind. In einer Schüssel Mehl, Öl und Salz ermischen. Milchmischung dazugeben. Alles zu einem Teig verkneten. Diesen etwa 50 Minuten gehen lassen.
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
Den Teig rechteckig ausrollen, mit dem Pesto bestreichen und von der längeren Seite aufrollen. Die Rolle auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backbleck legen. Die Rolle etwa alle vier Zentimeter schräg mit einer Schere einschneiden. Die Teigabschnitte abwechselnd nach rechts und links legen, sodass es aussieht wie eine Ähre. Das gefüllte Brot mit etwas Milch bestreichen und nochmals 15 Minuten gehen lassen. Nun zirka 30 Minuten backen, bis es gold braun ist.

Winterthur

Zürich in der Schweiz ist eine der teuersten Städte der Welt, aber gleich nebenan liegt Winterthur. Nach einer 20-minütigen Zugfahrt komme ich in einem kleinen gemütlichen Städtchen an, in dem viele Studenten wohnen.
Am nächsten Morgen wache ich an einem sonnigen Tag in einer Studenten-WGs auf. Es ist ein Reihenhäuschen direkt neben dem Gelände der Züricher Hochschle für angewandte Wissenschaft (zhaw). Mit einem Kaffee sitze ich an einem massiven Holztisch auf einem blauen Stuhl, blätterte durch ein Kochbuch und bin einfach nur glücklich.



Anschließend spaziere ich bei strahlend blauem Himmel durch die Stadt. Zuerst stoppe ich in einer Brockenhalle. Ich würde es als eine Art Flohmarkt beschreiben. Es gibt Fahrräder, Kleidung, Geschirr, Bilder, und vieles mehr zu kaufen. Ich stöbere eine Weile durch den Raum und laufe dann weiter zum Bahnhof. 
In der Altstadt gibt es eine Einkaufsstraße, die gleichzeitig eine Fußgängerzone ist. Mir gefällt der kleine Bastelladen besonders gut, denn dort gibt es alles, was ich mir nur wünschen konnte.
Über einen Markt, auf dem es Blumen, Wurst, Käse, Obst und Gemüse gibt, komme ich zur Bibliothek. Sehr unscheinbar versteckt sie sich in der Nähe der Kirche. Innen ist die Bibliothek rustikal eingerichtet und läd zum Verweilen ein. Im Lesecafé gibt es gemütliche Sessel und moderne Lampen in einem Raum mit unverputzen, unebenen Steinwänden. Eine Zeit lang beobachte ich das rege Treiben. 
Doch dann laufe ich an der Kirche mit den zwei Türmen vorbei und zurück zum Markt, denn dieser Ort, an dem man so viele Einheimische treffen kann, übt einfach eine starke Anziehung auf mich aus. Die vielen kleinen Cafés in der Altstadt sind niedlich eingerichtet. Viele Menschen genießen die Sonne. Nächstes Mal setze ich mich auf jeden Fall in eins rein.


In Winterthur gibt es viele Kleinigkeiten zu entdecken. Ich habe zum Beispiel gesehen, dass jemand eine Bank im Vorgarten stehen hat, die aus zwei Paletten gebaut wurde. Ebenso gibt es Tische aus diesem Material. Irgendwie scheinen die Schweizer sehr kreativ zu sein. Mir gefällt die Mischung aus modern und antiken Teilen sehr gut. Fest steht: Ich werde wieder kommen!


Nun ich hab es getan. Ich bin wieder nach Winterthur gefahren. Dieses Mal lernte ich andere Seiten der Stadt kennen.
Mit dem Rad fahren eine Freundin und ich auf den Goldenberg. Sie nennt ihn einen Hügel. Ich nenne ihn einen Berg, denn ich finde den Weg ziemlich steil. Wieso fahre ich bei mehr als 30 Grad einen Berg hinaus? Ich kann es nicht sagen, aber der Ausblick war toll. Auf einer Steinmauer ruhten wir uns aus. Von oben konnte ich die Altstadt erkennen, die vielen Berg drum herum und das nächste Städtchen. Der Platz ganz oben heißt Bäumli. Sehr passend.  


Nach der anstrengenden Fahrt brauche ich eine Abkühlung. Wir fahren zur Töss (ausgesprochen: "Töß"). Das ist ein flacher, eiskalter aber glasklarer Fluss. Ich traue mich erst nicht rein, gewöhne mich dann aber schnell daran. In der Sonne ist es sehr angenehm. Es sind zwar einige Menschen unterwegs, aber trotzdem haben wir unserer Ruhe. Die nächsten Badegäste sind viel weiter flussauf oder -abwärts.


Und am Abend lerne ich noch eine Seite von Winterthur kennen: Das Nachtleben.
Wenn es dunkel wird, wird es noch lange nicht ruhig. In der Stadt wimmelt es von jungen Menschen. Zu dritt ziehen wir los. Drei Frauen wollen etwas erleben. Im Cappucchino wird das Bier geholt. Im Bolero und im Albani wird getanzt bis uns die Füße weh tun. Eine lange und lustige Nacht liegt hinter mir. 
Ich habe es immer noch nicht geschafft in eines der Cafés zu gehen. Da bleibt nur eins: Ich komme wieder!

Eiscreme Guide für Berlin

Ich gebe es zu: Ich liebe Eis!
Im Sommer komme ich kaum an einer Eisdiele vorbei ohne eine Kugel zu kaufen. 
Nun habe ich meine Favoriten zusammengestellt. Ich habe mich sicher noch nicht durch alle Eissorten und -läden durchprobiert. Deshalb wird dieser Eiscreme-Guide für Berlin immer erweitert. Ab und zu rein schauen, lohnt sich also.

Amorino



Eigentlich mag ich kleine Eisdielen lieber, die keine Ketten sind. Aber Amorino ist eben direkt neben meiner Arbeit. Und das freut mich riesig, denn sie können sehr gutes Eis machen. Wenn man es in einer Waffel kauft, wird es sogar noch in Form einer Blume dekoriert, die Becher werden dafür bis zum Rand gefüllt. Bei den Preisen kann ich mir nicht jeden Tag Eis holen. Abgerechnet wird nicht nach Kugeln sondern nach der Bechergröße (mittel: 4,50€). Man kann so verschiedene Sorten kombinieren. Mir schmeckten Schokolade und Pistazie sehr gut!

Kurfürstendamm 21
10719 Berlin


Hokey Pokey

Den Laden hat Niko Robert 2011 eröffnet. Benannt ist er nach der Eissorte Hokey Pokey. Das ist Vanilleeis mit Karamellstücken. Das Eis wird nach einem Originatrezept aus Neuseeland von 1890 hergestellt. Niko Robert brachte es bei einem Urlaub mit nach Deutschland. "Drei Konditoren und ich stellen das Eis wie damals her. Es ist alles selbst gemacht", sagt Robert. Er verwende nur die Grundzutaten und keine fertigen Mischungen. Das schmeckt man! Vor dem Laden bildet sich oft eine lange Schlage. Jeden Tag werden 22 Sorten verkauft. Das Angebot wechselt je nach Saison. Wer kann bei Eissorten wie Mohn-Marzipan, karamelisierte Banane,Gurke-Gin-Tonic oder Erdnussbutter schon wiederstehen? Oder wie wäre es mit einem Topping? Dürfen es noch Marshmellows oder Streusel oben drauf sein?
Ich konnte mich kaum entscheiden bei der großen Auswahl. Bei meinem letzten Besuch habe ich Schoko-Tiramisu und weiße Schokolade mit Tonkabohne probiert.
Sitzplätze gibt es im Laden nur wenige, weshalb man am besten weiter durch die Straßen spaziert und dabei genießt.
Die neusten Kreationen von Niko Robert kann man auf Facebook nachlesen. 

Stargarder Straße 73
1047 Berlin
täglich von 12 bis 22 Uhr geöffnet
Preis pro Kugel: 1,60 Euro


Cuore di Vetro

Eis von echten Italienern? Ja auch das gibt es in Berlin. Angelika Kaswalder und Guido Dorigo verkaufen es in einem kleinen Laden mit einer großen Eistruhe. 2013 eröffneten sie den Laden. Benannt ist er nach dem Film "Herz aus Glas" von Werner Herzog. Ihr Herz aus Glas ist die gläserne Eismanufaktur mit der silbernen Eismaschine im Erdgeschoss. Wenn man über die kleine Schwelle des Ladens tritt, blickt man sofort auf die vielen bunten, schön angerichteten Sorten hinunter. Wie wäre es zum Beispiel mit den Sorten Safran, Mohn, extra dunkle Schokolade, Rhababer-Erdbeer oder Joghurt-Honig? Ich habe unter anderem Ricotta-Eis mit Ziegenmilch, kandierten Walnüssen und Feigencreme und Catalancreme probiert.


Die unglaublich netten und herzlichen Italiener des Cuore di Vetro sprechen nur gebrochen deutsch und erklären ab und zu etwas auf englisch, aber Eis machen können sie. Die Sorten wechseln ständig, aber jede ist besonders. 
16 Sorten werden täglich frisch hergestellt. Kaswalder ist extra nach Sizilien geflogen, um den besten Pistazien-Hersteller zu finden. "Wir kaufen die Zutaten direkt bei kleinen Firmen", sagt sie.
Neuerdings haben sie auch einen Eiswagen. Er ist in der Stadt unterwegs und von dem sechs verschiedene Sorten verkauft werden. Momentan ist er freitags und sonnabends von 18 bis 22 Uhr am Haus der Kulturen der Welt. Über den Standort kann man sich bei Facebook auf dem laufenden halten.

Max-Beer-Straße 33
10119 Berlin
Montags ab 12 Uhr
Dienstags bis Freitags ab 9 Uhr
Wochenende ab 10 Uhr
Preis pro Kugel: 1,20 Euro, Pistazie kostet 1,70 Euro



 Caffè e Gelato Eiscafé

Mit wurde das Eiscafé in den Potsdamer Platz Arkaden empfohlen. An einem heißen Tag führe mich der Weg also in die kühlen Arkaden. Ich wählte einen Cappuccino und zwei Eiskugeln: Joghurteis mit Walnuss und Nugateis mit Haselnüssen. War eine tolle Kombination. Das Eis war so cremig und erfrischend. Es macht süchtig. Ich konnte zwischen den klassischen Sorten wie Schokolade, Vanille und Erdbeer und Premiumsorten wie die die ich probiert habe wählen. Außerdem gibt es veganes Eis. Für jeden, der sich erfrischen will, ist auf jeden Fall etwas dabei. Die Auswahl ist groß. An warmen Tagen kann es zu Wartezeiten kommen. 


Potsdamer Platz Arkaden
Alte Potsdamer Straße 7
10785 Berlin

Sweet2go


Ich esse fast nie Eis in einer Waffel. Aber als ich bei Sweet2go war, musste ich eine Ausnahme machen. Normalerweise finde ich die Waffel immer pappig und langweilig. Doch diese war selbstgemacht. Jede sieht ein bisschen anders aus. Ich glaube es ist was Zimt drin oder ähnliches. Sie schmeckte anders als die Standard-Waffeln. Sie schmeckte sehr gut. Ich wählte eine Kugel Joghurt-Orange und eine Quark-Granatapfel. Quark-Granatapfel war mein Favorit. Sehr frisch.
Als ich zum Beginn der Sommerferien dort war, war es natürlich sehr voll. Viele Eltern spendierten ihren Kindern ein Kugel. Außerdem schienen die Belgischen Waffeln bei den Kindern sehr beliebt.
Das Angebot an Kuchen ist gut. Wie sie schmecken, konnte ich leider noch nicht austesten, aber das mache ich bestimmt beim nächsten Mal.

Pfalzburger Straße 79
10719 Berlin
Öffnungszeiten im Sommer und Winter verschieden


Vanille & Marille

Die Eismanufatur hat mir eine Freundin gezeigt und der Charm des kleinen Ladens hat mich sofort überzeugt. Ich war froh zu einer ruhigen Zeit dort gewesen zu sein. Diese Zeiten gibt es fast gar nicht. Das Eis ist unglaublich lecker, deshalb gibt es immer eine Schlange vor dem Laden. Zum Glück kann man die Zeit nutzen, um sich über seine Auswahl Gedanken zu machen. Die Sorten stehen außen an einem Schild dran. Und auch hier macht man es mir nicht einfach mich zu entscheiden.


Im Laden kann man nicht sitzen. Aber vor Manufaktur gibt es ein paar Möglichkeiten sich niederzulassen. Um die Ecke ist auch ein Park, wenn das Eis bis dahin weder geschmolzen noch aufgegessen ist. Denn hier gibt es exellente Qualität und raffinierte Sorten!

Hagelberger Straße 1
10965 Berlin